INNERER FRIEDE
FÜR MANAGER ® –
MIT ACHTSAMKEIT UND EMOTIONALER INTELLIGENZ

Wenn wir wissen, was uns stark macht, was uns persönlich die innere Ruhe und Gelassenheit gibt, dann können wir auch die heftigsten Turbulenzen in gerader Haltung überstehen. Es ist wichtig, diese innere, ganz eigene Energiequelle zu kennen und mit ihr in Verbindung zu bleiben. Dann dient alles, was um uns herum passiert, dem Training unseres Geistes – für Klarheit, Wachheit und inneren Frieden.

Willkommen im Trainingscamp zum Inneren Frieden!
Der Alltag kann ruhig toben und ein Ort achtsamer Selbstgewissheit in Management und Führung werden

Hektisch, herausfordernd und nur bedingt planbar – so ist der Arbeitsalltag der meisten mittleren und oberen Manager und Führungskräfte. Entsprechend groß ist die Gefahr, dass sie irgendwann Getriebene sind, die nur noch re-agieren statt agieren. Entsprechend groß ist zudem die Gefahr, dass sie mit der Zeit ihre innere Ruhe, Zufriedenheit und Gelassenheit verlieren, worunter auch ihre Außenwirkung und somit Leistung leidet. Also benötigten Führungskräfte feine Antennen nicht nur für die Prozesse, die in ihrem Umfeld ablaufen, sondern auch für die Prozesse, die in ihrem Inneren ablaufen – damit sie brennen ohne auszubrennen. Das Prinzip der Achtsamkeit hilft ihnen dabei, neben ihrer inneren Ruhe und Gelassenheit auch ihre Energie und somit Leistungskraft zu bewahren – was auch ihr Lebensglück steigert. Das Prinzip der Achtsamkeit ist eine der effektivsten Bewusstseinshaltungen zur Besinnung und inneren Ruhe. Es schafft eine vorurteilslose, erwartungsoffene und damit gelassene Wahrnehmung der eigenen inneren sowie äußeren zwischenmenschlichen Zustände. Es schult und pflegt den „klaren Geist”, den Manager und Führungskräfte gerade in Hoch-Leistungs-Organisationen brauchen.

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Das Prinzip Achtsamkeit: Stärken Sie Ihr Selbst- und Weltvertrauen mit achtsamer Präsenz

Wie das Prinzip der Achtsamkeit funktioniert und wirkt, das vermittle ich Managern sowie Privatpersonen in Coachings und Seminaren.

Inhalte der Coachings bzw. Seminare

Achtsamkeit im Inneren
  • Achtsamkeitsübungen: Atemtechnik, Meditation, Bodyscan, Entspannungsübungen
  • Bewusstheit für Körper, Gefühle, Stimmungen, Gedanken, Wahrnehmung entwickeln
  • Übungen zum Gegenwartserleben im Abstand zum „Kopfkino” (Defusionstechnik)
  • Unterscheiden zwischen Beobachter, Beobachtung und Beobachtetem
  • Unterscheiden zwischen eigener Wahrnehmung, Interpretation und Emotionsbewertung
  • Emotionen, Gedanken, Handlungsimpulse zur Selbstgewissheit bewusst machen
  • Emotionen als „innere Stimmen” für Werte ergründen
  • Übungen zur Anspannungs-, Ärger- und Überforderungsprophylaxe
Achtsamkeit im Außen
  • Musterunterbrechung von unliebsamen und reflexhaften Führungsreaktionen
  • Den Büroalltag als Ort achtsamen Innehaltens entdecken
  • Das Aktive Zuhören als Achtsamkeit für Emotionen und Werte der Mitarbeiter einüben
  • Selbst- und Fremd-Empathie für Werte und Selbstkonzepte als Führungseinflüsse
  • Werte-Dialog im achtsamen Perspektivenwechsel
  • Achtsame Entscheidungen treffen statt reaktiv anordnen
  • Die eigene Führung im Sinne achtsamer Dienstleistung für die Mitarbeiter reflektieren
  • Achtsame Führung als Vorbild: Anleitungsübungen für den eigenen Mitarbeiter
  • Praktische Integrationsübungen für den Führungsalltag (Transferplan)
Seminar- bzw. Coachingziele
  • Achtsamkeit als Bewusstseinshaltung zur Führungskompetenz kennenlernen
  • Die eigene Person in ihren Zuständen der Emotionen, Gedanken, Körpersensationen und Handlungsimpulsen achtsam reflektieren
  • Die innere Haltung sich selbst und Mitarbeitern gegenüber als entscheidende Führungseinfluss neu erleben und ausrichten
  • Einen inneren Abstand zu eingefahrenen Reaktionsmustern in Führungsbeziehungen einnehmen
  • Das bewusste Innehalten zum Nicht-sofort-Reagieren in heiklen Situationen üben
  • Augenblicke der inneren Ruhe bewusst erleben und als Instrument zur alltäglichen Achtsamkeit einüben
  • Empathie für sich selbst und für die Mitarbeiter entwickeln
  • Selbst- und Fremdresonanz im Gespräch zur achtsamen Führungsbeziehung erleben
  • Emotionen und Werte als entscheidende Führungsfaktoren reflektieren
  • Den achtsamen Führungsdialog zur Dienstleistung für die Mitarbeiter erlernen
  • Emotionale und körperliche Zustände als mögliche Überforderungssignale bewusst machen
  • Integration der Achtsamkeit in den Führungsalltag planen
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Trainer: Dr. Kai Hoffmann
Dauer: 2-3 Tage

Ans Herz gelegt

Eine Buchempfehlung zum Thema Achtsamkeit: „Der Pfad des inneren Kriegers“ von Chögyam Trungpa.
Folgende drei Zitate geben einen kleinen Einblick und stehen dabei mit ihrer Botschaft doch ganz für sich:

  • „Der Krieger verzichtet auf die Aspekte seiner Erfahrung, die Barrieren zwischen ihm und anderen schaffen. Entsagung besteht mit anderen Worten darin, sich selbst zugänglicher, empfänglicher und offener zu machen. Alles Zögern vor dieser Öffnung für andere wird abgebaut. Zum Wohl anderer verzichtet man auf seine Egosphäre. Das Bedürfnis nach dieser Entsagung erwacht, wenn du spürst, daß dir das grundlegende Gutsein eigen ist.“ (Seite 72)
  • „… bei der Meditation können wir unsere Existenz, unser Sein als etwas erfahren, das unsere Gedanken zwar enthält, aber nicht durch sie bedingt oder vom Denkprozess begrenzt ist. Man erfährt Gedanken, benennt sie als ‚Denken’ und kehrt zum Atem zurück, der strömt und sich in den Raum verliert. Das klingt sehr simpel, ist aber von größter Bedeutung. Man erfährt seine Welt direkt und hat es nicht nötig, diese Erfahrung zu beschneiden. Man kann vollständig offen sein, man hat nichts zu verteidigen und nichts zu befürchten. So gelangen wir zum Verzicht auf persönliches Territorium und Kleinmütigkeit.“ (Seite 73)
  • „Um die Selbstsucht zu überwinden, muß man wagemutig sein. Es ist, als stünde man auf dem Sprungbrett, vor sich das Schwimmbecken, und fragte sich: ‚Was jetzt?’ Die naheliegende Antwort lautet: ‚Spring.’ Das ist Wagemut.“ (Seite 74)

Toolbox der Achtsamkeit

Von der Theorie zur Praxis: In dieser Rubrik stelle ich Ihnen praktische Übungen vor, die Sie ganz einfach selbst anwenden können, um Ihre Achtsamkeit zu trainieren. Probieren Sie es aus!

Die Tipping Methode: 4 Schritte zur radikalen Vergebung

Mit der Tipping-Methode können wir üben, uns nicht in das Drama eines Geschehens verwickeln zu lassen und uns somit auch nicht als hilfloses Opfer zu fühlen. Wir lernen stattdessen zu erkennen, welchen Anteil wir selbst an einer Situation haben und welche Chancen sich daraus für uns ergeben.
Wenden Sie diese Methode an, sobald sie merken, dass Sie sich sehr über etwas aufregen, sich benachteiligt fühlen, andere für etwas Unangenehmes verantwortlich machen oder einfach die Situation anders haben möchten, als sie ist. Bald werden Sie spüren, wie diese neue Sichtweise zu einem Teil Ihres Bewusstseins wird.

 

  • Erster Schritt:
„Schau, was ich kreiert habe!“
Es ist ein spirituelles Gesetz – bestätigt durch die Quantenphysik und andere Wissenschaften –, dass das, was in der Welt geschieht, ein Abbild unseres Bewusstseins ist. Wenn wir uns sagen „Schau, was ich gemacht habe!“, dann öffnen wir uns für die Möglichkeit, dass wir an der Erschaffung dessen, was geschieht, einen Anteil haben. Wir lassen zu, dass unser Tun unserer Heilung und unserem inneren Wachstum dient. Das ist unser erster Schritt auf dem Weg zur Übernahme von Verantwortung für das, was in unserem Leben geschieht.
 

  • Zweiter Schritt:
„Ich bemerke meine Urteile und Gefühle und liebe mich dennoch.“
Dieser Schritt ermöglicht uns, unsere Menschlichkeit anzuerkennen und liebevoll anzunehmen. Das heißt: Wir alle haben ein persönliches Repertoire an Beurteilungen, Interpretationen und Überzeugungen. Wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir erkennen, dass unsere Gefühle durch unsere eigenen Überzeugungen und Erwartungshaltungen entstehen. Damit einher geht die Erkenntnis, dass sich den anderen keine Schuld zuweisen lässt. Zumindest nicht daran, wie uns gerade zumute ist.
 

  • Dritter Schritt:
„Ich bin bereit, die Vollkommenheit in der Situation zu sehen.“
Diese Bereitschaft ist der wichtigste Schritt im Prozess: Wir öffnen uns der Idee, dass im aktuellen Ereignis eine Art kosmische Vollkommenheit am Werk sein könnte. Dass wir diese Situation vielleicht gerade deshalb erleben, um etwas daraus zu lernen, uns unserer Glaubenssätze, (Vor-)Urteile über uns selbst und andere, unserer Empfindungen bewusst zu werden, zu heilen und zu wachsen. Und indem wir diese unsere Selbstbeteiligung annehmen könnten, wären wir imstande, selbst schwierige Gegenüber als Mit-Spieler unserer eigenen Geschicke zu sehen. Dadurch erübrigen sich auch die meisten Schuldzuweisungen – wir erkennen: Nicht die anderen sind die Ursache für unseren Ärger.
 

  • Vierter Schritt:
„Ich entscheide mich für die Kraft des Friedens.“
Der vierte Schritt ist die Konsequenz der vorangegangenen Schritte. „Frieden“ meint hier die Art von Innerem Frieden, die wir fühlen, sobald wir bereit sind, uns der Vollkommenheit der Situation und unserer Mit-Beteiligung hinzugeben. Das gibt uns die Kraft, die wir brauchen, um in der Welt vollständig bewusst zu handeln.

Selbsteinschätzung durch das Tagebuchschreiben *

Mit dieser Übung klären Sie Ihre alltäglichen Erfahrungen zu einer für Sie stimmigen Selbst-Erzählung, die jedem gelebten Tag Sinn verleihen kann – und das in knapp 10 Minuten.

Vorbereitung
Bevor Sie mit dem Tagebuchschreiben beginnen, bereiten Sie sich geistig darauf vor:
Denken Sie zwei Minuten über eine oder mehrere Situationen nach, in denen Sie positiv auf eine Herausforderung reagiert haben und das Ergebnis äußerst zufriedenstellend für Sie war. Sie hatten das Gefühl, Ihre Sache gut gemacht zu haben.
Falls Ihnen mehr als ein Beispiel einfällt, achten Sie darauf, ob Zusammenhänge oder Muster erkennbar sind.
Gönnen Sie sich nun, bevor Sie gleich zu schreiben beginnen, ein paar Sekunden, um geistig zu entspannen. (30 Sekunden Pause)

Schreiben
Themenvorschläge (zwei Minuten pro Thema):

  • Es macht mir Freude …
  • Meine Stärken sind …

Vorbereitung
Denken Sie nun zwei Minuten über eine Situation nach, in der Sie negativ auf eine Herausforderung reagiert haben und das Ergebnis nicht zufriedenstellend für Sie war. Sie hatten das Gefühl, Ihre Sache nicht gut gemacht zu haben, und Sie wünschten, Sie könnten etwas daran ändern. 
Falls Ihnen mehr als ein Beispiel einfällt, achten Sie darauf, ob Zusammenhänge oder Muster erkennbar sind. 

Gönnen Sie sich wieder, bevor Sie gleich zu schreiben beginnen, ein paar Sekunden, um sich geistig zu entspannen. (30 Sekunden Pause)

Schreiben
Themenvorschläge (zwei Minuten pro Thema):

  • Es stört mich …
  • Meine Schwächen sind …

Nehmen Sie sich anschließend ein wenig Zeit und lesen Sie, was Sie an sich selbst geschrieben haben.
* Angelehnt an „Search inside yourself“ von Chade-Meng Tan (Arkana-Verlag)

Aufeinander achten

Schon mit kleinen Gesten der Wertschätzung kann der Arbeitsalltag zum Trainingscamp für inneren Frieden werden. Hier ein paar Anregungen – weitere Ideen ergeben sich dann von ganz alleine …
  • Immer: Blickkontakt bei der Begrüßung Wenn wir jemanden im Büro begrüßen: den Blickkontakt suchen und richtig hinschauen. Dann erspüren wir meist auch, wie die Stimmung des Gegenübers ist.
  • Hin und wieder: Bei der Begrüßung das Gegenüber mit Namen ansprechen. Wenn wir jemanden begrüßen, atmen wir bewusst einmal tief ein (mit Blickkontakt) und sprechen erst beim Ausatmen, wobei wir auch den Namen nennen. Diese kurze Atempause erzeugt erwiesenermaßen Wertschätzung beim anderen und entschleunigt das sich anschließende Gespräch.
  • Hin und wieder: Anderen einen Gefallen tunWenn es Zeit ist für eine kleine Pause und wir haben Lust auf einen Espresso oder eine Tasse Tee: dann bereiten wir uns dieses Getränk erstens selbst zu, in der gemeinschaftlichen Teeküche, und zweitens schauen wir auf dem Weg dorthin an einem anderen Arbeitsplatz vorbei und bieten dem Kollegen /der Kollegin (oder dem Praktikanten!) an, ihm oder ihr auch so ein Getränk mitzubringen.
  • Täglich: Den edlen Kern im Menschen entdeckenJeder Mensch bewahrt in sich Gutes und Edles. Begegnen wir Kollegen im Büro oder Fremden auf der Straße, können wir, während wir einatmen, still vor uns hinsagen: Auch dieser Mensch hat einen edlen Kern. Und während wir ausatmen fügen wir hinzu: möge sie oder er glücklich sein. Achten Sie darauf, was passiert – beim anderen und bei Ihnen.

Übungen für neue Pfade im Gehirn

Mit diesen Übungen regen wir die Gehirntätigkeit an, trainieren unsere Entschlossenheit, Neues zu tun, und stärken zugleich die Spannkraft unseres Willens. Einfach eine aussuchen – und anfangen:
  • Jedes Mal, wenn das Telefon klingelt (oder die Tür, die Kirchturmglocken etc), den Rücken strecken und 2x tief in den Bauch atmen.
  • Täglich 10 bis 20 Kniebeugen machen (wahlweise Liegestütze, Rumpfkreisen, Sit-ups …).
  • 3x am Tag auf einen festen Stuhl oder auf den Tisch steigen und dann eine Minute lang die Arme ausbreiten und dabei lächeln (auch und gerade bei mieser Stimmung).
  • Jeden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit die Gedanken, Stimmungen und Gefühle des Moments aufschreiben. Und wenn wir dann zum Beispiel gerade diese Übung verfluchen, schreiben wir das so auf.
  • Jeden Tag aus einem Ordner ein Dokument entfernen und vernichten. Ein Dokument, das seit Jahren ungenutzt den Ordner beschwert. Nur eins!
  • 1x in der Woche eine Person anrufen, die wir schon seit einem Monat oder länger nicht mehr gesprochen haben, und uns nach ihrem Befinden erkundigen.
  • 2 x täglich (z.B. in ein extra Notizbuch und nicht länger als 2 Minuten) über aktuelle Körperempfindungen schreiben (z.B. Spannung, Druck, Ziehen …) – diesmal: mit der ungewohnten (meist linken) Hand.
  • Wenn wir Fahrrad fahren: Das Fahrrad von der ungewohnten Seite aus besteigen.

Anleitung für eine persönliche Werte- und Stärken-Analyse

Von welchen Werten möchten wir unser tägliches Denken, Fühlen und Handeln bestimmen lassen?Mit dieser Übung haben wir die Möglichkeit, es zu erkennen. Sie hilft auch, sich Kompetenzen und Fähigkeiten zu vergegenwärtigen, um mit neuen Situationen klarzukommen.
  • Welche Art zu leben und zu arbeiten liegt mir wirklich am Herzen?
  • Was hat für mich Bedeutung und verleiht meinem Handeln einen übergeordneten Sinn?
  • Aus welchem Werte-Grund bin ich empfindlich, wenn etwas in mir verletzt wird, beispielsweise durch Handlungen anderer?
  • Wofür gehe ich durchs Feuer und riskiere äußeren Frieden, um inneren Frieden zu bewahren?
  • Nach welchen Werten, Charaktereigenschaften und Fähigkeiten will ich rückblickend mein (berufliches) Leben ausgerichtet haben?
  • Was würde ein guter Bekannter in seiner Trauerfeier-Rede zu meiner Beerdigung als wertvoll hervorheben, wenn er berichtet, wie ich gelebt und gearbeitet habe?
  • Was kann ich wirklich gut? Worauf kann ich mich verlassen und stolz sein?
  • Welche dieser Fähigkeiten macht mich zuversichtlich und sicher, Herausforderungen zu meistern?
  • Wofür will ich von anderen zurate gezogen werden?
  • Welche meiner wertvollen Stärken würde ich anderen Menschen besten Gewissens verschreiben?